In Wald, Forst und bei der Jagd kommt das ATV schon erfolgreich zum Einsatz.
Ein Beispiel: Bisher werden Rückearbeiten im Wald üblicherweise noch von Harvestern erledigt. Diese sind aufgrund ihres bloßen Gewichts und ihrer Bauweise allerdings außerordentlich schädlich für den Waldboden. Der Mikrokosmos im Boden kann durch den Einsatz eines Harvesters so sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, dass die Schäden selbst nach bis zu 150 Jahren noch nicht wieder ausgeglichen sind.
Das ATV bietet für Rückearbeiten im Wald die schonendere Alternative. Trotz des vergleichbar geringen Eigengewichts ist es in der Lage schwere Lasten und in diesem Fall sogar ganze Baumstämme zu bewegen ohne den Boden dabei merklich zu verdichten. Der Vorteil der Nutzung des ATVs für Rückearbeiten im Wald liegt damit klar auf der Hand. Der Boden wird geschont und somit bleibt der Wald im Gleichgewicht. Da auch schon spezielle Anhänger für das ATV erhältlich sind, können auch Kleinholztransporte problemlos erledigt werden.
Auch hier liegt der Vorteil des ATVs darin, dass der Boden kaum verdichtet wird. Die Bodenverdichtung, wie sie bei schweren Landmaschinen oft unvermeidlich ist, schädigt den Boden auf Dauer und schmälert somit auch den zu erzielenden Ertrag. In Obst-, Hopfen und Tabakplantagen kann das ATV schneller, wirkungsvoller und umweltschonender eingesetzt werden.
Speziell im Ackerbau hat sich das ATV in der Schneckenabwehr äusserst positiv behauptet und im Winter kann man mit dem Zubehörteil „Schneeschild“ und „Salzstreuer“ effektiv arbeiten.
Das ATV kann ebenso im Weinbau eingesetzt werden, um den Ertrag und die Qualität im Weinbau zu steigern. Beinahe jede erforderliche Ausrüstung ist bereits jetzt erhältlich. Beispielsweise kann mit dem ATV der Weinstock gespritzt und der Boden zwischen den Reben aufgelockert werden.
Der Vorteil einer geringen Bodenverdichtung des ATVs kommt auch hier dem Ertrag zu Gute.
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